Olga


In seinem neuen Roman "Olga" reißt Bernhard Schlink das deutsche Panorama vom späten 19. Jahrhundert bis in die 70er-Jahre ab. Der deutsche Größenwahn ist dabei eines seiner Leitmotive, wobei Schlink kein Klischee auslässt.

Bernhard Schlinks neuer Roman verarbeitet alle Zutaten, die ein Bestseller braucht: Eine starke und sympathische Frau als Hauptfigur. Eine zunächst innige und später tragische Liebesgeschichte. Und das historische deutsche Panorama vom späten 19. Jahrhundert der Kaiserzeit bis in die 1970er-Jahre hinein, als die Bundesrepublik nach den 68er-Protesten zu einem liberaleren Land wurde. (deutschlandfunk)







Casablanca 1943: Das geheime Treffen, der Film und die Wende des Krieges


1943 ist das Jahr, in dem Casablanca zum Mythos wird. Die weiße Stadt am Meer ist Zufluchtsort für die Verfolgten der Nazi-Diktatur, Namensgeberin für einen der erfolgreichsten Filme der Geschichte und Schauplatz einer Geheimkonferenz, die über den Ausgang des Zweiten Weltkriegs entscheiden wird. Norbert F. Pötzl verknüpft kunstvoll die dramatischen Kriegsereignisse mit der Entstehungsgeschichte des Hollywood-Klassikers und zeigt, wie sehr sich Fiktion und Realität gegenseitig beeinflusst haben.








Unter der Drachenwand


Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.






Das Leben wortwörtlich: Ein Gespräch

 

Martin Walser ist Schriftsteller. Jakob Augstein ist Journalist. Und sie sind Vater und Sohn. In diesem Buch sprechen sie über das Leben von Martin Walser, über dessen Jugend in Wasserburg am Bodensee, über den Vater, der Hölderlin gelesen hat, und die Mutter, die das Gasthaus geführt hat. Sie sprechen über den Krieg, über das Schreiben, über Geld und das Spielcasino in Bad Wiessee, über Uwe Johnson und Willy Brandt. Sex sei kein Sujet, sagt Walser, und so sprechen sie stattdessen über das Lieben. Und dann über das Beten.
Jakob Augstein fragt Walser nach der umstrittenen Rede in der Paulskirche und der öffentlichen Fehde mit Marcel Reich-Ranicki. Und natürlich spielen Auschwitz und die deutsche Vergangenheit eine Rolle, ohne die das Leben und die Romane von Walser nicht zu denken sind. Und sie sprechen auch über sich.
"Das Leben wortwörtlich" ist ein gemeinsamer Blick auf eine deutsche Lebensgeschichte, bewegend und voller überraschender Einsichten.



Kommen.Gehen.Bleiben.


In den Gesprächen mit Samuel Stuhlpfarrer äußert sich Andrej Holm erstmals ausführlich zu seiner Vergangenheit. Er spricht aber nicht bloß über jene sagenumwobenen fünf Monate in der Endphase der DDR, sondern auch über die 27 Jahre danach: über Herkunft und Jugend, seine Hausbesetzerzeit und die U-Haft unter Terrorverdacht, Bewegungserfahrung und Regierungsverantwortung - über Kommen, Gehen und Bleiben







Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949–1989: Ein biografisches Handbuch

 

Dieses Handbuch enthält die Biografien von 327 Todesopfern aus Ost und West, denen das DDR-Grenzregime zum Verhängnis wurde. Bei den Flüchtlingen, die erschossen, durch Minen und Selbstschussanlagen ums Leben kamen oder in Grenzgewässern ertranken, handelte es sich überwiegend um junge Menschen, die sich bewusst für den lebensgefährlichen Weg in die Freiheit und gegen die SED-Diktatur entschieden hatten. Zu ihrem Gedenken soll dieses Handbuch beitragen... (amazon)






München


September 1938 – in München treffen sich Hitler, Chamberlain, Mussolini und Daladier zu einer kurzfristig einberufenen Konferenz. Der Weltfrieden hängt am seidenen Faden. Im Gefolge des britischen Premierministers Chamberlain befindet sich Hugh Legat aus dem Außenministerium, der ihm als Privatsekretär zugeordnet ist. Auf der deutschen Seite gehört Paul von Hartmann aus dem Auswärtigen Amt in Berlin zum Kreis der Anwesenden. Den Zugang zur Delegation hat er sich erschlichen. Insgeheim ist er Mitglied einer Widerstandszelle gegen Hitler. Legat und von Hartmann verbindet eine Freundschaft, seit sie in Oxford gemeinsam studiert haben. Nun kreuzen sich ihre Wege wieder. Wie weit müssen sie gehen, wenn sie den drohenden Krieg verhindern wollen? (amazon)





Schwert und Krone- der junge Falke



Die Fans mussten nicht lange warten. Nicht einmal ein Dreivierteljahr nach dem von Literaturkritik und Lesern gefeierten ersten Teil der großen Barbarossa-Saga „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“ erscheint jetzt der zweite Roman. Die Leipziger Bestsellerautorin Sabine Ebert ist nicht nur eine Meisterin des Wortes, sondern auch eine ausgesprochen disziplinierte, hochkonzentrierte Schreiberin. Am 2. November ist Verkaufsstart für „Schwert und Krone – Der junge Falke“, den zweiten Band des großen literarischen Mittelalter-Gemäldes, der in seiner spannenden Erzählweise nahtlos an den ersten Teil anknüpft und den Leser ebenso fesselt. Sabine Ebert taucht erneut tief ein in das frühe Mittelalter, das Buch spielt von 1147 bis 1152, zeigt die Machtkämpfe, Intrigen und wechselnden Bündnisse. Dank ihrer akribischen historischen Recherche und ihrer feinsinnigen Erzählkunst ist der Leser mittendrin im Leben der Staufer, Welfen, Wettiner, Askanier, Plötzkauer und Slawen. Die Autorin lässt die handelnden Personen, die alle inzwischen zehn Jahre älter sind als im ersten Buch, schön fließend in den zweiten Teil ihrer Romanfolge gleiten, nimmt die Fäden behutsam auf und verwebt sie literarisch geschickt zu immer neuen Gesellschaftsbildern, Dramen und Handlungssträngen. Nichts holpert, alles wirkt in sich logisch, spannend erzählt und nachvollziehbar..." (lvz.de)


Nachtwächter und Türmer

Es gibt ihn wieder, den Nachtwächter und auch den Türmer. Die in Jahrhunderten gewachsene Tradition, die landauf, landab zum viel gefragten Brauch in Deutschland und Österreich geworden ist, erwacht zu neuem Leben. Schlägt den Wächtern von heute die Stunde zur herandämmernden Nacht, sind Hellebarde, Horn und Laterne griffbereit. Dann machen sie sich bald auf den Weg. Der eine durch verwinkelte Gassen im fahlen Mondlicht, der andere ersteigt den höchsten Kirchturm und späht mit seinen Begleitern nach Auffälligkeiten unterm schwach leuchtenden Sternenzelt. Da lässt sich das ferne Mittelalter mit seinen vielen abenteuerlichen, heiteren und romantischen Geschichten erahnen. Doch oft wurden die Hüter der Nacht nur wenig ehrenhaft behandelt und erbarmungswürdig entlohnt. Es wird von jenen erzählt, die ehemals auf die zu bewahrende Ordnung verpflichtet waren und manchmal um Leib und Leben fürchten mussten..." (amazon)


Ich will mein Kind!: Ausreiseantrag mit Folgen

"Karin stellt wiederholt mit ihrem Mann, dessen Verwandtschaft zum größten Teil im Westen lebt, seit 1975 einen Ausreiseantrag. Im Mai 1980 wird sie in Magdeburg, wo sie in einem Plattenbau wohnt, verhaftet. Ein Brief als letzter Hilferuf wird ihr zum Verhängnis. Stasi-Spitzel haben sie verraten. Der Brief, der erst in der BRD auf die Reise geschickt werden soll, wird an der Grenze abgefangen.
Eine unmenschliche Tragik ist die urplötzliche Trennung der Mutter von ihrem achtjährigen Sohn Matthias – davon handelt das neue Buch von Elke Ferner „Ich will mein Kind!“. Die Autorin, die zuletzt Anekdoten aus dem DDR-Alltag und auf Plattdeutsch veröffentlichte, wandte sich einem für sie völlig neuen Thema zu, das auch heute noch – 28 Jahre nach dem Untergang der DDR – voller politischer Brisanz ist..."
– Quelle: https://www.svz.de/18070351 ©2017



Der Sohn der Welfin: Historischer Roman

"Der junge Friedrich von Schwaben muss miterleben, wie sein Vater, der Herzog, um die Königskrone gebracht wird. Der Herzog wird geächtet, während die Familie der Mutter von den neuen Zeiten profitiert. Friedrich wird hineingezogen in den Hass, mit dem sich Staufer und Welfen im Kampf um die Macht zu zerfleischen drohen. Halt findet er erst, als zwei Burgunderkinder an den Hof kommen, er erlebt Freundschaft, fasst Vertrauen. Der Junge ahnt nicht, dass ihn auch diese beiden in eine tödliche Spirale aus Hass, Verrat und Liebe verstricken werden..." (amazon)

 





Endstation: Mauer: Die BVG 1945-1989

Der Kalte Krieg spaltete nicht nur Deutschland und Berlin, sondern auch die BVG. Der Wiederaufbau nach 1945 war noch nicht abgeschlossen, da wurde sie in einen Ost- und einen Westbetrieb aufgeteilt. Der Mauerbau beendete schließlich auch den gemeinsamen Nahverkehr über die Sektorengrenzen. Eingebunden in die jeweiligen politischen Systeme, entwickelten sich beide Betriebe in unterschiedliche Richtungen. Das Buch erzählt die getrennte und doch miteinander verwobene Geschichte der BVG im Westen und der 1969 im Kombinat BVB aufgegangenen Verkehrsbetriebe im Osten. Welche Rolle spielten beide Betriebe etwa beim Aufstand des 17. Juni? Warum wurde die Straßenbahn im Westen eingestellt, im Osten aber ausgebaut? Wie gestaltete sich der betriebliche Alltag? ..." (amazon)